Die Herausforderung: Trockenheit und Erosion durch schnelles Abfliessen von Wasser beeinträchtigen Ernten und Land. Der Klimawandel führt zunehmend zu Wetterextremen wie Hitze, Trockenheit und Starkniederschlägen. Für viele Landwirtschaftsbetriebe wird die Wasserversorgung zu einer grossen Herausforderung, sei es für die Pflanzenproduktion oder für die Tierhaltung. Zudem wird das Wasser in den Gemeinden während den Sommermonaten zunehmend knapp. Das Projekt «Slow Water» setzt genau dort an: In den Pilotregionen Oberbaselbiet, Moostal Riehen und Luzern-West werden betriebsindividuelle, einzugsgebietsbezogene Retentionsstrategien in Zusammenarbeit mit Gemeinden und ihren Landwirtinnen und Landwirten entwickelt und die Massnahmen auf ihre Wirkung überprüft. Was wollen wir erreichen?
• Langfristiger Erhalt der Ertragsfähigkeit im Pflanzenbau und in der Tierhaltung durch Sicherstellung der Wasserverfügbarkeit
• Reduktion der Wasserentnahme der Landwirtschaft aus Trinkwasserversorgungen und Gewässern
• Verlangsamter Abfluss und verstärkte Speicherung von Regenwasser
• Verhinderung von Erosion
• Beitrag zur Sicherstellung der Wasserversorgung von Gemeinden
• Beitrag zum Schutz der Gemeindeinfrastrukturen und Privatbauten vor Überschwemmungs- und Hochwasserschäden
https://lawa.lu.ch/Landwirtschaft/Naehrstoffe_Ressourcenschutz/Slow_Water
Ein Projekt nach Art. 77a und b LWG «Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen» des Bundesamts für Landwirtschaft.