{"id":18270,"date":"2025-02-12T20:37:08","date_gmt":"2025-02-12T19:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/geomatik.ch\/?p=18270"},"modified":"2025-02-12T20:37:11","modified_gmt":"2025-02-12T19:37:11","slug":"bim-luzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/bim-luzern\/","title":{"rendered":"BIM Luzern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stadt Luzern beabsichtigt die Einf\u00fchrung von Building Information Modeling zur Planung, den Bau und das Bewirtschaften von Bauwerken. Building Information Modeling (BIM) optimiert das digitale Planen, Bauen und Bewirtschaften von Bauwerken und ist ein Schritt in die Zukunft. Bei der BIM-Methodik werden alle relevanten Informationen zu einem Bauwerk in einem 3D-Modell zusammengef\u00fchrt, was die Zusammenarbeit s\u00e4mtlicher Beteiligten verbessert und die Informationen zu einem Bauwerk b\u00fcndelt. Bei einer konsequenten Anwendung der BIM-Methodik sind weniger Planungsfehler, geringere Kosten \u00fcber den gesamten Lebenszyklus, eine bessere Termin- und Kostensicherheit sowie ein Beitrag an die Kreislaufwirtschaft zu erwarten. Um die Stadt Luzern f\u00fcr diese Methodik bereit zu machen, beantragt der Stadtrat einen Sonderkredit von 4,76 Mio. Franken. \u00dcber diesen wird der Grosse Stadtrat voraussichtlich am 10. April 2025 beraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BIM steht f\u00fcr \u00abBuilding Information Modeling\u00bb und bezeichnet eine Methodik, bei der s\u00e4mtliche Informationen eines Bauwerks \u00fcber den gesamten Lebenszyklus hinweg in einem digitalen, dreidimensionalen Modell gespeichert und bearbeitet werden. Diese Informationen umfassen nicht nur die geometrischen Daten eines Bauwerkes, sondern auch Details zu Materialien, Zeitpl\u00e4nen, Kosten und der Nutzung. Das Modell wird kontinuierlich aktualisiert und dient als zentrale Informationsquelle, die von allen Projektbeteiligten in Echtzeit genutzt werden kann. Diese Methodik f\u00fchrt nicht nur zur Digitalisierung bisheriger Abl\u00e4ufe, sondern stellt auch eine kollaborative Zusammenarbeit, Vernetzung und Transparenz sicher. Das 3D-Modell ist mit zus\u00e4tzlichen Detaildaten angereichert und kann w\u00e4hrend des gesamten Lebenszyklus von allen am Bauwerk beteiligten Parteien genutzt werden. Dadurch k\u00f6nnen die Effizienz, die Qualit\u00e4t und die Nachhaltigkeit der Bauwerke gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Stadt Luzern bietet die Einf\u00fchrung von BIM zahlreiche Vorteile. Durch die Vernetzung stadtinterner und externer Datenquellen k\u00f6nnen f\u00fcr die Bauplanung, die Baubewilligung, den Bau und Betrieb der Bauwerke neue Erkenntnisse gewonnen werden und bisher ungenutzte Potenziale sichtbar gemacht werden. Im Vordergrund stehen dabei eine h\u00f6here Qualit\u00e4t, weniger Planungsfehler, eine bessere Termin- und Kostensicherheit, eine schnellere Ausf\u00fchrung von der Planung bis zum fertigen Bauwerk unter anderem dank nahtloser Zusammenarbeit \u00fcber die verschiedenen Fachgebiete und Branchen sowie geringere Kosten \u00fcber den gesamten Lebenszyklus hinweg. Zudem k\u00f6nnen dank BIM Bauwerke nachhaltiger gebaut und betrieben werden. So wird beispielsweise Energie eingespart, indem Energieineffizienzen besser erkannt werden. Damit wird ein Beitrag an die Kreislaufwirtschaft geleistet und graue Energie reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BIM ist ein Querschnittsthema in der Stadtverwaltung Luzern und verschiedene Dienstabteilungen werden langfristig von der Einf\u00fchrung der Methodik betroffen sein. Konkret betrifft es die Dienstabteilungen Tiefbauamt, Umweltschutz, Immobilien, Baubewilligungen, Geoinformationszentrum, zentrale Informatikdienste und Digital. Bei der Planung und Projektierung des Erweiterungsbaus des Schulhauses Moosmatt (Baustart im Juli 2024) wurde die BIM-Methodik erstmals in einem Pilotprojekt angewendet und dabei wurden positive Erfahrungen gesammelt. Auch in weiteren Projekten der Stadt Luzern wurde die Methodik bereits testweise angewendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Zukunft werden alle an einem Bauwerk beteiligten Parteien nach der BIM-Methodik arbeiten. Die Stadt Luzern m\u00f6chte sich die Methodik aneignen, um gemeinsam mit anderen am Bauwerksprozess Beteiligten weiterhin optimal zusammenarbeiten zu k\u00f6nnen. Die Stadt Luzern plant die Einf\u00fchrung der BIM-Methodik f\u00fcr Hoch-, Tief- und Infrastrukturbauten in einem Implementierungsprojekt von 2025 bis 2029. F\u00fcr die Transformation der konventionellen Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse in Richtung BIM strebt die Stadt Luzern eine \u00fcbergeordnete Herangehensweise in Form eines BIM-Kompetenzbereichs bei der Dienstabteilung Geoinformationszentrum an. Dazu werden insgesamt 400 zus\u00e4tzliche Stellenprozente befristet f\u00fcr die Jahre 2025 bis 2029 ben\u00f6tigt. Der Stadtrat beantragt beim Grossen Stadtrat f\u00fcr die Einf\u00fchrung der BIM-Methodik einen Sonderkredit von 4,76 Mio. Franken zu bewilligen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erkl\u00e4rvideo: <a href=\"https:\/\/map.stadtluzern.ch\/BIM\/Was_ist_BIM.mp4\">https:\/\/map.stadtluzern.ch\/BIM\/Was_ist_BIM.mp4<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BIM-Strategie und Erkl\u00e4rvideo<\/p>\n","protected":false},"author":455,"featured_media":18271,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1940],"tags":[],"heftrubrik":[],"prioritaet":[405],"class_list":["post-18270","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news-allgemein","prioritaet-prioritaet-3"],"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-09-08 00:40:49","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/455"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18270"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18272,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18270\/revisions\/18272"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18270"},{"taxonomy":"heftrubrik","embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/heftrubrik?post=18270"},{"taxonomy":"prioritaet","embeddable":true,"href":"https:\/\/geomatik.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/prioritaet?post=18270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}