Forscher und Architekten des large scale virtualization and modeling lab der ETH Zürich verwenden swissSURFACE3D LiDAR-Punktwolken als Grundlage für eine ganzheitliche Herangehensweise bei der Landschafts- und insbesondere der Stadtgestaltung. Die LiDAR-Daten dienen dabei drei zentralen Komponenten:
- Der Geländemodellierung. Geländemodelle ermöglichen ein besseres Verständnis der räumlichen Strukturen und der Entwicklung von standortspezifischen Lösungen.
- Der wissenschaftlichen Visualisierung: biophysikalische Eigenschaften wie Höhenunterschiede, Hangneigungen oder Vegetationsmuster können abgeleitet werden und unterstützen so eine analytische und designorientierte Auseinandersetzung mit der Landschaft.
- Der Berechnung von «Landschaftsphysik»: Durch LiDAR-Daten abgeleitete Geländemodelle können beispielsweise mit klimatischen oder hydrologischen Daten kombiniert werden, um Auswirkungen urbaner Hitzeinseln oder Versiegelung zu simulieren. Solche Simulationen sind essentiell für eine nachhaltige urbane Entwicklung.
Das Video veranschaulicht die drei Komponenten am Beispiel eines städtebaulichen Entwurfs der Genfer Gemeinde Carouge: